Tarifvertrag einzelhandel niedersachsen 2020

Im Gegensatz zu anderen Ländern gibt es in Deutschland keine spezifischen Regeln für die Gewerkschaftsvertretung, aber um Vertragspartei eines Abkommens zu sein, muss die Gewerkschaft verhandlungsfähig sein (“tariffähig”). Die Gewerkschaften müssen nicht nur formellere Bedingungen wie eine Verfassung erfüllen, die es ihnen ermöglicht, zu verhandeln, sondern auch zeigen, dass sie effektiv sein können, und die andere Seite unter Druck setzen, wie die Mitgliedschaft und die Organisationsstärke zeigen. In der Vergangenheit haben die Gerichte festgestellt, dass einige der Gewerkschaften im christlichen CGB nicht über diese Kapazität verfügen und dass von ihnen unterzeichnete Vereinbarungen ungültig sind. Das bekannteste Beispiel dafür war die christliche Gewerkschaft für Leiharbeiter CGZP, die im Dezember 2010 nicht verhandlungsfähig war. Das deutsche Tarifsystem ist unter Druck geraten, da die Abdeckung von Tarifverträgen auf Branchenebene gesunken ist. Die IAB-Zahlen zeigen, dass der Anteil aller Arbeitnehmer in Westdeutschland, die von Branchenvereinbarungen betroffen sind, von 70 % im Jahr 1996 auf 49 % im Jahr 2018 gesunken ist. Betrachtet man nur den privaten Sektor, so sank der Prozentsatz von 66 % auf 44 %. In Ostdeutschland ist die Situation im gleichen Zeitraum erheblich schlechter, von 56 % auf 35 % für alle Beschäftigten und von 48 % auf 28 % für die Beschäftigten im privaten Sektor. [6] Das Management spekulierte, dass die EBR-Gesetzgebung im Vereinigten Königreich am Tag nach dem Brexit nicht mehr gelten würde und folglich keinen EBR einrichten müsse. Infolgedessen gab es in den ersten beiden Jahren praktisch überhaupt keine Verhandlungen. Ernsthafte Gespräche begannen erst, als der Brexit im Frühjahr 2019 verschoben wurde. Die Nationalbank konnte am 17. und 18.

Juni 2019 mit Unterstützung der EBR-Akademie in der Zentrale in Friedrichsdorf (bei Frankfurt) einen Vertragsentwurf erarbeiten. Es konnte jedoch keine Einigung erzielt werden, da die Standpunkte beider Parteien so weit voneinander entfernt waren und nicht genügend Zeit für Treffen blieb. In Kürze wird daher ein weiterer “Standard”-EBR eingerichtet, der in US-Unternehmen immer häufiger vorkommt (siehe Bericht in EBR News 2/2019). Bose fällt in die deutsche Gerichtsbarkeit. Die Folgen für die Mitarbeiter sind jedoch eher unklar. Einerseits geht eine Abweichung von kollektiv vereinbarten Standards manchmal mit begrenzten Arbeitsplatzgarantien einher, zumindest für die Kernbelegschaft. Andererseits besteht die eindeutige Gefahr, dass Öffnungsklauseln nur einen ersten Schritt hin zu einer dauerhaften Verschlechterung der Arbeitsbedingungen darstellen.

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